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Der Abend am Ruhrbadestrand

Um halb fünf wurde uns Bescheid gesagt, dass die nächste Fähre auf den Weg zu uns ist. Wir waren dann 11 Mädchen und sind mit der Fähre zum Ruhrbadestrand gefahren. Auf den Weg dahin haben wir viele Bilder gemacht und als wir dann da waren, ist die Fähre wieder zurück zum Kahlenberg gefahren um die nächste Truppe abzuholen. Am Ruhrbadestranbd waren viele Spielmöglichkeiten aufgebaut, zUm Beispiel gab es eine Hüpfburg. Am ganzen Ruhrbadestrand waren Pavillions mit Sitzbänken und Tischen aufgebaut. Dazu gab es noch ein nicht geöffnetes BUffet und ein D.J. Tisch.
Um halb sechs ist dann die letzte Fähre gefahren und alle Mädchen und Helferinnen waren angekommen. Wenn wir auf Toilette mussten, gab es leider nur die stinkenen Dixi-Klos. Daher haben wir es vermieden darauf zu gehen.


Um halb sieben wurde das Buffet eröffnet. Es gab gegrillte Würstchen, Brot, Brötchen und verschiedene Salate. Um etwas zu trinken musste man sich bei einem Wertmarkenstand anstellen. Man bekam vier Wertmarken, davon konnte man sich entweder vier Becher Wasser oder zwei Becher Süßgetränke holen. Dazu bekamen wir noch Knickarmbänder: Es gab grüne, orange, blaue und gelbe. Diese waren sehr nützlich, als wir noch am späten Abend gefeiert haben und es dunkel wurde. Beim Essen dann gab es viel Musik. Als wir fertig waren mussten wir das Geschirr abräumen. Danach wurde es schon langsam dunkel und wir Mädchen haben viel geredet und gelacht. Die Musik war auch schön und so sind wir dann nach einem gelungenem, schönen Abend zur Jugendherberge zurückgelaufen.

Lea


Disco mit Softball Training

Gestern Abend sind wir gruppenweise, mit einem kleinen Holzboot zu dem Ruhrstrand gefahren. Es war ein Grillabend mit lauter Musik, einer Hüpfburg und anderer kleinen Atraktionen wie z.B. Trommeln.Nicht zu vergessen eine Trainierende Softball Mannschaft war auf dem Platz vorzufinden. Als ich dort ankam, machte mich die trainierende Softballmannschaft auf dem ersten Blick schon ganz neugierig.

Es sah ziemlich klasse aus wie sie die Bälle immer in das Tor geschlagen haben, einander zugeworfen und gefangen haben.
"Das musst du auch mal ausprobieren", dachte ich mir. Aber ich hatte Glück, denn die Kapitänin der Mannschaft kam direkt auf mich zu und fragte, ob ich das nicht auch mal ausprobieren wollte. Natürlich antwortete ich sofort mit einem "Ja". Schon kurze Zeit später stand ich nun da mit einem riesig großen Baseball-Handschuh, und warf einige Bälle zu Maren und Britta. Natürlich fing ich die Bälle auch mal, wenn sie nicht gerade mal wieder auf den Boden fielen. Nach einiger Zeit drückte mir die Kapitänin dann einen Baseballschläger in die Hand und warf mir Bälle zu. Naja gerade weit weg schlug ich die Bälle ja nicht. Ich konnte es gar nicht glauben, denn die Kapitänin hatte mich gefragt, ob ich nicht mal zum Training kommen möchte. "War ich denn so gut?" ,fragte ich mich. Das kann nicht sein, ich hatte sowas doch vorher noch nie gemacht! Sie schrieb mir Telefonnummer, Adresse des Vereines, Trainingszeiten und den Termin fürs erste Spiel auf. Schade eigentlich, dass ich nicht mal mittrainieren kann, da ich ja an den Trainingstagen schon Fußballtraining habe. Aber mittrainieren würde ich schon mal gerne! Nach ca. 1std. hat die Mannschaft abgebaut und ist gegangen. Danach bin ich dan noch ein wenig dort mit Britta und Maren herumgelatscht und haben viel geredet und gelacht. Nach einiger Zeit sind wir dann alle gemeinsam wieder zurück in die Jugendherberge gegangen. Dort wurde dann nochmals in dem Saal die Stereo-Anlage aufgebaut. Dieser Abend wurde ein langer Abend!

Selena


 Mit Nachthemd und Puschen unterwegs

Wir, Julia Hagemann und Lena Brauner, haben den Herbergsvater gegen Ende des Mädchenkuturfestival in der Küche abgefangen und interviewt...

J+L: Wie lange sind Sie schon Herbergsvater in der Jugendherberge Kahlenberg?
Hb: Ou... das ist eine schwere Frage, ich bin schon sehr lange Herbergsvater, ich denke so um die 18 Jahre.
J+L: Waren Sie vorher schon woanders Herbergsvater?
Hb: Nein, ich bin dieser Herberge immer treu geblieben.
J+L: Seit wann findet das Mädchenkulturfestival hier bei Ihnen in der Jugendherberge statt?
Hb: Das Festival findet seit 10 Jahren bei mir in der Herberge statt.
J+L: Welche Rolle spielen Sie bei diesem Festival?
Hb: Eigentlich keine große, ich unterstütze meine Frau beim Kochen! -lacht-
J+L: Wie hat es Ihnen gestern Abend am Ruhrstrand gefallen?
Hb: Die Idee hat mir gut gefallen, jedoch war es schwer diese Idee in die Praxis umzusetzten.
Zum einen, war es nicht einfach die große Gruppe zusammenzuhalten, und zum andern war es besonders für die Kleinen ein langer, anstrengender Abend.
J+L: Würden Sie es in den nächsten Jahren noch einmal dort machen oder lieber in der Jugendherberge?
Hb: Ich denke es wäre für alle am entspanntesten und besten es in der Jugendherberge zu machen.
J+L: Wie fühlen Sie sich so als einziger Mann unter so einer Menge von Frauen?
Hb: Toll !!!!!!! Es gefällt mir sehr gut.
J+L: Was hat Ihnen bei diesem 13. Mädchenkulturfestival am besten gefallen?
Hb: Gut waren natürlich die netten Mitarbeiter und die gute Stimmung. Aber am besten finde ich es, wenn die kleineren Teilnehmer am Abend mit ihren rosa Nachthemden, ihren Kuscheltieren auf dem Arm und ihren flauschigen Puschen an den Füsschen durch die Herberge schleichen!
J+L: Könnten Sie sich auch vorstellen Ihre Herberge für ein Jungenfestival bereitzustellen?
Hb: Nein, ich glaube die Stimmung mit 125 Mädchen ist ganz anders als mit 125 Jungen. Denn die beiden Festivals finden zur selben Zeit statt, deshalb lässt sich das organisatorisch gar nicht einrichten. Und für ein gemeinsames Festival wäre ich NICHT ! Ich möchte gerne noch viele Jahre so weitermachen wie an diesem Wochenende ! Mir macht es jedes Jahr auf´s neue Spaß.


Julia und Lena


 Mädchengefühle - Teenagerprobleme im Altag besprochen und diskutiert

Dieser Workshop findet in einem kleinem Zelt mit Lampions und Teelichtern statt. Fünf Mädchen sitzen in einem Kreis auf Decken und Schlafsäcken.Die Atmosphäre ist gemütlich.Eine große Sonne aus Pappe liegt zwischen uns. Auf die Sonnenstrahlen werden positive Gefühle, wie zum Beispiel "Fröhlichkeit", geschrieben. Jeder darf etwas dazu beitragen.Dann schreiben wir negative Gefühle, wie zum Beispiel "Enttäuschung", auf kleine dunkle Wolken aus Pappe. Anschließend sucht sich jeder einen Partner, der sich auf eine Matraze, legt und wie ein Apfelkuchen "bearbeitet" wird. Der "Apfelkuchen" wird durchgekentet und mit Äpfeln und Streuseln betreut. Die nächste Aufgabe ist, sich in Lebensgröße auf eine Tapete zu malen und alle seine positiven Eigenschaften darum zu schreiben. Diese Bilder können auch am letzten Tag des Mädchenkulturfestivals von den Eltern bewundert werden. Nach dem Selbstportrait besprechen wir Probleme, die Teenager an Dr.Sommer geschrieben haben. Jeder kann sich eines der lamminierten Kärtchen aussuchen und es vorlesen. Die Probleme werden in der kleinen Runde besprochen und diskutiert.Ein unterhaltsames Gespräch entstand.

Pernille